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20 Jahre Mariengrotte Schrick

Mariengrotte Schrick

20 Jahre Mariengrotte Schrick

3 Minuten

Fotografie

20 Jahre ein Ort der Stille, des Gebets und der Hoffnung - Jubiläumsfeier mit Weihbischof Stephan Turnovszky am Sonntag, den 9. August 2026.


Rund 100 Menschen aus dem gesamten Pfarrverband und darüber hinaus versammelten sich am Sonntag, dem 9. August 2026, bei der Mariengrotte in Schrick, um gemeinsam das 20-jährige Bestehen dieses besonderen Ortes des Gebets zu feiern. Zur festlichen Dekanats-Marienandacht war auch der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky gekommen. 

In seiner Predigt stellte Weihbischof Turnovszky besonders Maria als Frau der Hoffnung in den Mittelpunkt. Er erinnerte daran, dass Maria bereits vor Pfingsten gemeinsam mit den Aposteln und Jüngern um den Heiligen Geist betete und damit eine besondere Stellung in der frühen Kirche einnahm. Ihre Hoffnung habe auch angesichts des Todes Jesu nicht aufgehört. 

Besonders eindrucksvoll war sein Gedanke, dass die Mariengrotte auch heute ein Ort sein kann, an dem Menschen neue Hoffnung schöpfen. Wer hierher komme und vielleicht das Gefühl habe, dass ihm langsam die Hoffnung ausgehe, könne bei Maria Halt finden. Dabei gehe es nicht um die einfache Hoffnung, dass alles so ausgeht, wie wir es uns wünschen. Vielmehr gehe es um das Vertrauen, „dass Gott sich kümmert“ und einen Weg weiß, auch wenn sich die Dinge anders entwickeln als erhofft. 

Weihbischof Turnovszky bezeichnete die Grotte als einen gesegneten Ort, an dem Menschen aufatmen und mit neuer Hoffnung wieder nach Hause gehen können – wenn sie für sich selbst, ihre Familien und ihre Lieben beten, aber auch für die großen Anliegen unserer Welt. Das Gebet an diesem Ort sei somit „nicht etwas Kleines“, sondern füge sich in das große Gebet der Kirche ein. 

Entstanden aus einem persönlichen Anlass 

Die Mariengrotte hat eine besondere Entstehungsgeschichte. Helga Schmid und Bernhard Mayerhofer initiierten anlässlich der Geburt ihrer Tochter die Errichtung der Grotte. Mit Unterstützung des Dorferneuerungsvereines und zahlreicher freiwilliger Helfer wurde das Werk im Jahr 2006 vollendet. Das Gittertor fertigte Hans Krenn an. Am 6. August 2006 wurde die Mariengrotte von P. Peter Peczar gesegnet. 

Die gesamte Anlage erstreckt sich über rund 9,5 Meter und liegt unweit der Kirche in einem kleinen Gehölz. In der südseitig ausgerichteten, 2,6 Meter hohen Nische steht eine 1,40 Meter große Lourdes-Madonna auf einem angedeuteten Altartisch. Geschützt wird die Statue durch ein einfaches Eisengitter. Der Platz rund um die aus weißen, unbehauenen Kalksandsteinen errichtete Grotte wurde mit Lesepult, Betschemel und Bänken gestaltet und lädt zu Andachten, zum persönlichen Gebet und zum Verweilen ein. 

Nach der feierlichen Marienandacht klang der Jubiläumsnachmittag bei einer Agape im Pfarrhof gemütlich aus. Für die rund 100 Besucher bot sich dabei Gelegenheit zur Begegnung und zum gemeinsamen Austausch.

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