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Oberleiser Wallfahrtstage mit Generalvikar Kaiser

Generalvikar Andreas Kaiser

Oberleiser Wallfahrtstage mit Generalvikar Kaiser

2 Minuten

Fotografie

Mit Maria mutig neue Wege gehen – Wallfahrtsmesse mit Generalvikar Andreas Kaiser in Oberleis.


Im Rahmen der diesjährigen Oberleiser Wallfahrtstage wurde am Sonntag, 6. September 2026, das Hochamt zum Fest Maria Geburt gefeiert. Unter dem Leitwort „Mit Maria mutig neue Wege gehen“ versammelten sich zahlreiche Gläubige auf dem Oberleiser Berg. Die Festmesse wurde von Generalvikar Dipl.-Ing. Dr. Andreas Kaiser gefeiert. Mit ihm am Altar standen Pfarrer Siegfried Bamer, Pfarrer Thomas Vielnascher und Diakon Erich Wagner. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Simonsfeld. 

Maria als Zeichen der Hoffnung 

In seiner Predigt stellte Generalvikar Kaiser das Fest Maria Geburt in einen besonderen Zusammenhang mit dem beginnenden Herbst. Gerade wenn die Tage wieder kürzer werden und die Natur langsam in eine dunklere Jahreszeit übergeht, könne dieses Fest ein Zeichen der Hoffnung sein. 

Maria sei ein kleines Mädchen gewesen, dessen Geburt zunächst unscheinbar erscheint – und doch habe sie eine entscheidende Rolle im Heilsplan Gottes übernommen. Ihr Vertrauen und ihr „Ja“ zu Gott ermöglichten, dass Gottes Wort in Jesus Christus Mensch werden konnte. 

Generalvikar Kaiser brachte diese Botschaft mit einer einfachen, zugleich eindrucksvollen Zusage auf den Punkt: „Ich liebe dich, du Mensch.“ Diese Liebe Gottes gelte jedem Menschen, in jeder Zeit und auch in schwierigen Situationen. Sie könne Hoffnung und Zuversicht schenken, selbst wenn Sorgen, Ängste oder Herausforderungen nicht sofort verschwinden. 

Aus Gottes Liebe leben 

Maria könne dabei Vorbild und Fürsprecherin sein: Sie zeige, was es bedeutet, Gott zu vertrauen und Ja zu seiner Liebe zu sagen. Wer diese Liebe Gottes selbst annehme, könne sie auch an andere weitergeben – eine Aufgabe, die allerdings oft alles andere als einfach sei. 

Mit dem Blick auf Maria Geburt verwies der Generalvikar schließlich auch auf das neue Leben und den kommenden Frühling: Auf den Herbst folgt wieder der Frühling, auf Dunkelheit neues Leben. Damit wurde die Feier zu einer Ermutigung, auch in persönlichen oder gesellschaftlich schwierigen Zeiten den Blick auf die Hoffnung zu richten.

Fahrzeugsegnung zum Abschluss 

Im Anschluss an das Hochamt fand am Parkplatz die traditionelle Fahrzeugsegnung statt. Autos, Motorräder und weitere Fahrzeuge wurden gesegnet und die Menschen, die damit unterwegs sind, unter den Schutz Gottes gestellt.

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