25. April – Gedenktag Evangelist Markus

Am 25. April feiert die katholische Kirche den Evangelisten Markus und ich meinen Namenstag.

Eigentlich recht praktisch – eine Woche nach meinem Geburtstag feiere ich auch meinen Namenstag. Ich weiß schon in einigen Familien hat der Namenstag keine Bedeutung, in anderen Familien einen sehr hohen. In unserer Familie wurde eigentlich schon immer zum Namenstag gratuliert und das finde ich auch gut so.

Mein heutiges Bild zeigt mich in unserer Pfarrkirche vor der barocken Kanzel in deren Nischen die vier Evangelisten angebracht sind, am Bild eben mein Namenspatron der Heilige Markus.

Zum Evangelisten Markus

Der Legende nach veranlasst Paulus ihn, sein Evangelium zu schreiben, und
schickt ihn zunächst nach Alexandria, um den Glauben zu verkünden. Markus zog der Überlieferung nach um 65 nach Alexandria und gründete die dortige Kirche. Als Bischof von Alexandria überfielen ihn christenfeindliche Einwohner und schleiften ihn an einem Strick zu Tode (um 67). Ein Unwetter verhinderte, dass die Mörder den Leichnam verbrannten und so blieb er unberührt. Christen begruben ihn. Der Evangelientext entstand wohl unter dem Eindruck des Jüdischen Krieges (66-73) und vermutlich vor der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70. Das Markusevangelium dürfte daher die älteste Evangelienhandschrift sein.

Prägt mich der Evangelist Markus?

Naja, kann schon sein, dass dies so ist. Der Evangelist Markus wollte auch seine Eindrücke für die Nachwelt bewahren und schrieb seine Texte auf. Ich bin seit vielen Jahren Pfarrgemeinderat und schreibe gern Geschichten nieder, berichte über Anlässe, fotografiere gerne und dokumentiere die heutige Zeit für die nächsten Generationen. Ob diese Tatsache meine Eltern schon bei der Namenswahl wussten bzw. berücksichtigt haben, kann ich nicht sagen.